Die Geschichte des Matcha beginnt in China, während der Tang-Dynastie (7.–10. Jahrhundert). Damals wurden Teeblätter gedämpft, zu Kuchen gepresst und vor dem Trinken zerstoßen – eine frühe Form des Pulvertees. In der Song-Dynastie (10.–13. Jahrhundert) entwickelte sich daraus das Aufschlagen von feinem Teepulver mit heißem Wasser, ähnlich wie wir es heute bei Matcha kennen.
Im 12. Jahrhundert brachte der japanische Zen-Mönch Eisai Teesamen und das Wissen um den Pulvertee von China nach Japan. Dort verband sich der Tee mit dem Zen-Buddhismus: Matcha half den Mönchen, während langer Meditationen wach und konzentriert zu bleiben. In Japan wurde der Anbau verfeinert – insbesondere das Beschatten der Teepflanzen vor der Ernte, was Geschmack, Farbe und Nährstoffe intensivierte.
Über Jahrhunderte entwickelte sich Matcha in Japan weiter und wurde zum Herzstück der japanischen Teezeremonie (Chanoyu), die nicht nur ein Getränk, sondern eine spirituelle Praxis ist – geprägt von Ruhe, Achtsamkeit und Respekt.
Während Matcha in China mit der Zeit fast in Vergessenheit geriet und andere Teeformen populär wurden, blieb er in Japan lebendig. Heute kehrt Matcha – in veredelter japanischer Form – wieder nach China und in die ganze Welt zurück, als Symbol für Tradition, Kultur und bewussten Genuss.
teeglich Matcha wird in der Nähe des Weltnaturerbes rund um den Berg Fanjing in Guizhou von vielen Teebauern angebaut. Die Teeplantagen in Guizhou liegen auf über 1.000 Metern Höhe. Häufiger Nebel und sanftes, diffuses Licht lassen die Teeblätter langsam wachsen und verleihen ihnen ihre besondere Frische und feine Süße. Der Boden ist gut wasserdurchlässig mit viel organischem Material und Spurenelementen. Die Verarbeitung erfolgt in einer genossenschaftlichen Fabrik, die EU-Standards erfüllt.
Vom Teegarten bis zur Matcha-Schale

Teegarten
Die Teeplantagen in Guizhou liegen auf über 1.000 Metern Höhe. Häufiger Nebel und sanftes, diffuses Licht lassen die Teeblätter langsam wachsen und verleihen ihnen ihre besondere Frische und feine Süße.
Beschattung
Etwa zwanzig Tage vor der Frühjahrsernte werden die Teesträucher beschattet. Dadurch entwickeln sich mehr Aminosäuren, während Bitterstoffe reduziert werden. Gleichzeitig entstehen intensive, vielschichtige Aromen, die den Charakter dieses hochwertigen Matchas prägen.
Handverlesene Ernte
Dämpfen
Auch die Verarbeitung folgt höchsten Ansprüchen. Durch präzises Dämpfen bleiben Farbe und Frische erhalten.
Trocknen
Die Blätter werden schonend getrocknet
Sortieren
Die Blätter werden mehrfach sorgfältig sortiert, und anschließend über Monate gekühlt gelagert.
Steinvermahlung
Erst nach dieser Reifezeit werden sie gereinigt, veredelt und besonders fein vermahlen.
Frischer Matcha
Das Ergebnis ist ein Matcha von außergewöhnlicher Qualität – leuchtend grün, ausgewogen im Geschmack und vielseitig einsetzbar.
