Diese Tabelle vergleicht die wichtigsten Inhaltsstoffe und deren Vorteile in Matcha und Kaffee:
| Komponenten | Vorteile | Matcha | Kaffee |
| L-Theanin | Stressabbau & Verbesserte Schlafqualität | 1 % | 0 % |
| EGCG | Antioxidative Eigenschaften & Herz-Kreislauf | 10–20 % | 2,7–4,7 % |
| Aminosäuren | Immunsystem-Unterstützung & Energieproduktion | 4–6 % | 0,3–1 % |
| Koffein | Wachsamkeit & Verbesserte Konzentration | 2–4 % | 0,9–2,4 % |
Matcha-enthält deutlich mehr gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe als Kaffee.
L-Theanin ist eine Aminosäure, die natürlicherweise in Teeblättern (Camellia sinensis) vorkommt. Es gibt Studien die ihre mögliche Wirkung bezüglich eines entspannten Gemütszustandes ohne Müdigkeit, einer Unterstützung bei der Stressbewältigung, der Stresswahrnehmung und die Schlafqualität sowie die kognitive Wachheit bei gleichzeitiger Einahme von Koffein untersucht haben.
EGCG (Epigallocatechingallat) wird eine Vielzahl positiver Wirkungen zugeschrieben:
- Antioxidativ & Zellschützend: EGCG neutralisiert freie Radikale und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.
- Entzündungshemmend: Es kann Entzündungen im Körper reduzieren – ein zentraler Faktor bei vielen chronischen Krankheiten.
- Herz-Kreislauf-Unterstützung: Studien zeigen, dass grüner Tee mit EGCG das Risiko für Bluthochdruck und Herzkrankheiten senken kann.
- Krebsprävention: In Labortests hemmt EGCG das Wachstum von Krebszellen. Diese Ergebnisse sind vielversprechend, müssen aber weiter erforscht werden.
- Fettverbrennung & Stoffwechsel: EGCG kann den Energieverbrauch erhöhen und so beim Abnehmen unterstützen.
Aminosäuren unterstützen das Immunsystem und die Energieproduktion. Ein Mangel kann zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte oder auch Defiziten beim Muskelaufbau führen.
Matcha enthält nur wenig mehr Koffein als Kaffee. Allerdings sorgt die Kombination mit anderen Inhaltsstoffen, insbesondere dem L-Theanin (s.o.) für eine anders wahrgenommene Wirkung. Matcha hält nach dem Genuss länger anhaltend wach und angenehm fokusiert. Dies haben bereits die Zen-Mönche im 12. Jahrhundert (siehe Matcha: Herkunft) bei sich festgestellt und deshalb die Zubereitung des Matcha als Zeremonie so stark ritualisiert.